Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Die Budaer Burg, ein Kalksteinplateau 170m über der Donau, beherbergt die wichtigsten mittelalterlichen Monumente und Museen . Das ist die Sehenswürdigkeit Nummer 1 unter den vielen anderen  in der Hauptstadt.

Unter der Burg verzieht sich ein 28km langes Höhlensystem , geformt durch Warmwasserquellen, und dieses System soll von den Türken für militärische Zwecke verwendet worden sein , dann im zweiten Weltkrieg diente es als Luftschutzbunker und als geheime  Militärinstallation während des kalten Krieges.

Das  bemauerte Gebiet besteht aus zwei abgesonderten Teilen: Die Altstadt im Norden aus dem Mittelalter, und der Königliche Palast, der originale Burgteil aus dem 13ten Jahrhundert.

Wiener Tor

Das Wiener Tor (Bécsi kapu) am nördlichen Ende des Burgberges. Dies war der Marktplatz im Mittelalter der nicht-jüdischen Händler. Vier Straßen laufen hier parallel den Berg entlang. Das Wiener Tor inspiriert auch heute noch ungarische Eltern zu einem Spruch zu ihren Kindern die zu viel sprechen: “Du hast ein großes Maul wie das Wiener Tor“. Das Tor ist eigentlich nicht so groß und auch nicht so außergewöhnlich, aber man kann es besteigen.

Maria-Magdalne Turm 

Der Maria-Magdalena Turm (Mária Magdolna torony), an der Ecke de Országház Straße  und Kapisztrán tér, ist ein Bestandteil einer Franziskaner Kirche aus dem 13. Jh. Unter der türkischen Herrschaft war dies die einzige, für Christen gebliebene Kirche, alle anderen wurden in Moschés verwandelt. Das Heiligtum wurde im II. Weltkrieg zerstört, nur ein steinernes Fenster wurde als Memento wiederhergestellt.

Krieghistorisches Museum

Das Museum befindet sich im nord-westlichen Teil des Budaer Burgviertels. Die größte Attraktion hier ist eine riesige Waffensammlung aus den vor-türkischen Zeiten bis zu der nahen Vergangenheit: Uniformen, Landkarten, Handschellen, Flaggen, eine 28 000 - stückiges Münzensammlung sowie eine den Piloten gewidmete Ausstellung, die nach dem II. Weltkrieg Ungarn verlassen haben. In einer spezialen Sektion kann der Besucher wichtige Fakten über die Revolution in 1956 erfahren.

  Matthiaskirche

Die historische Matthiaskirche (Mátyás templom) ist mehr als 700 Jahre alt. Die Kirche war der Schauplatz von etlichen Krönungen, unter anderem die von Karl IV. in 1916, der der letzte Habsburgkönig war. Hier fanden weiterhin die 2 Krönungen des großen Ungarnkönigs Matthias statt, nach dem die Kirche benannt wurde.

Fisherbastei Bastion 

Fischerbastei (Halászbástya). Das ist der große weiße Turm und in einem ein Aussichtskomplex, was man über dem Burgberg emporragen sehen kann, neben der Matthiaskirche. Sie wurde zwischen 1890-1905 gebaut. Ihr Name kommt einerseits vom mittelalterlichen Fischmarkt hier, andererseits von der Zunft der Fischer, die diesen Mauerteil in den vergangenen Kriegen beschützten.

  Apothekenmuseum Arany Sas

In dem Gebäude von diesem Museum befand sich die erste Apotheke in Buda. Die originalen Möbelstücke, ein alchimistisches Laboratorium können hier besichtigt werden, wodurch man die Geschichte der Medizin mit Hilfe von renaissance und barokk Apotheken utensilien kennenlernen kann.

Labyrinth

Das Labyrinth besteht aus einem Komplex von Höhlen und Kellern im Bauch des Burgberges. Das unterirdische L abyrinthsystem diente als Bunker und Hospital im II. Weltkrieg, aber schon die Türken benutzten es im 16. Jh., vor allem für militärische Zwecke.  Da die Geschichte in die Türkenzeit zurückgeht, kann es auch als Harem verwendet worden sein. Im 15. Jh. beherbergte es ein Gefängnis, dessen populärster Gefangene  Vlad Tepes war, besser bekannt als Herzog Dracula, gefangen genommen vom ungarischen König Matthias.

Das unterirdische Labyrinth ist 9 km lang, besichtigt werden kann aber nur 1,6 km.

Felsenhospital

Das Felsenhospital wurde in den 1930 Jahren in Budapest unter der Budaer Burg, in den Höhlen errichtet, als Vorbereitung auf den II. Weltkrieg. Später diente es als Atombunker. Heute, als Museum, zeigt es den Besuchern verschiedene Wachsfiguren, die wirklichkeitsnah die Pflege im Krankenhaus darstellen, und so gewinnen wir Einblick in das tagtägliche Leben im damaligen Hospital.

Königlicher Palast

Der Königspalast (Királyi Palota) ist vielleicht die berühmteste Sehenswürdigkeit in der Budaer Burg. Es ist ungewöhnlich, aber hier residierte nie eine ungarische königliche Familie, und ist eher ein pseudo-historisches Mischmasch wie die Matthiaskirche.

Der erste Palast in gotischem Stil wurde in 300 Jahren gebaut und ergänzt, und er war 1686 von christlichen Truppen bei der Befreiung von Buda von der Türkenherrschaft  demoliert. 1715 hat man mit dem Bau eines neuen, kleineren  Palastes in barockem Stil begonnen, aber mit der Zeit wurden immer neuere Teile hinzugefügt bis er seine heutige Länge (304 m) erreichte. Der Palast in Neo-Barok Stil verfügt über mehrere angekoppelte Flügel (in einem ist heute die Nationalgalerie). Die Rekonstruktionsarbeiten nach den rebellionsreichen Zeiten im 19. Jh. endeten 1904. Die Rekonstruktion, die von Miklós Ybl und Alajos Hauszmann durchgeführt wurde, erlitt erhebliche Schäden , als die deutschen Truppen hier am Ende des II. Weltkrieges lange aushielten. Das Dachwerk fiel völlig zusammen und fast die ganze Einrichtung war beschädigt.

Es wurden eine baroke Fassade und ein Dom hingebaut, die früher nicht existierten (ein falscher Dom mit Mansarde war drinnen). Heute beherbergt der Palast drei große Museen und die Nationalbibliothek Széchenyi.

Nationalgallerie

(im Königliche Palast)

Die Nationalgalerie (Nemzeti Galéria, in den Flügeln B,C und D) verfügt über eine Vielfalt von Gemälden. Für jene, die sich für ungarische Malerei interessieren, ist dieses Museum  ersten Ranges. Die Ausstellung der ungarischen Künstler des 19. Jahrhunderts ist bemerkenswert.

Historisches Museum von Budapest

(im Königlichen Palast)

Das Historische  Museum von Budapest (Budapesti Történeti Múzeum) ist der Geschichte von Budapest gewidmet. Hier werden archäologische Funde, ausgegraben an verschiedenen lokalen Stätten in Pest, Buda und Óbuda – die drei Ursprünge von Budapest – zur Sicht gestellt. Das älteste Objekt ist mehr als 40 000 Jahre alt. Leider sind nicht zu viele wichtige Sachen aus dem einst berühmten mittelalterlichen Palast übrig geblieben, aber einiges kann doch in den unteren Stockwerken gefunden werden, so wie auch eine kleine Auswahl an hergestellten Räumen. Gegenstände von neuen Ausgrabungen ergänzen ständig die Sammlung.

Funicular

Diese Bergbahn bietet einen Panoramablick und viel Vergnügen. Das Funicular (oder Sikló im Ungarischen) war zuerst im Jahre 1870 in Betrieb gesetzt mit dem Ziel, den in der Burg arbeitenden Angestellten eine billige Fahrtmöglichkeit zu bieten. Die Bergbahn hat 2 Stationen, eine am Budaer Brückenkopf der Kettenbrücke, die andere oben auf dem Burgberg zwischen dem Königlichen Palast und Sándor Palast.

(Quellen: http://www.lonelyplanet.com; http://wikitravel.org; http://visitbudapest.travel; http://www.budapest.com)

ABENTEUERTOUR-FÜHRER (mit Programmvorschlägen für Kinder)

Wir stellten auch einen  Überleben-Führer für Budapest zusammen, mit nützlichen und wichtigen Informationen:

  • 3D FILME;
  • AQUAWORLD;
  • BASILIKA;
  • BOWLING;
  • BUDAPESTER ZOO;
  • KIRCHEN, KRIEGSSCHIFF;
  • GESCHÄFTE FÜR BEKLEIDUNG UND LEBENSMITTEL;
  • FLOHMÄRKTE;
  • BOTSCHAFTEN IN BUDAPEST;
  • OBST- UND GEMÜSELÄDEN;
  • UNGARISCHE EISENBAHN /MÁV);
  • MÄRKTE;
  • MUSEEN;
  • OPERNHAUS;
  • OPERETTENTHEATER;
  • PALAST DER KÜNSTE (MÜPA);
  • PARLAMENT;
  • PARTYKLUBS;
  • TAG-UND-NACHT APOTHEKEN;
  • ÖFFENTLICHE VERKEHRSMITTEL;
  • RESTAURANTS UND SCHNELLIMBISSE;
  • EINKAUFSZENTREN;
  • STADTBESICHTIGUNGEN MIT SCHIFF;
  • TAXIGESELLSCHAFTEN;
  • THERMALBÄDER;
  • TROPICARIUM
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