Geschichte

Dokumente aus dem Jahre 1310 weisen auf das Hotel & Residence St. George als vollständige Rekonstruktion des auf mittelalterlichen Fundamenten erbauten barocken Eckhauses, des ehemaligen Gasthauses Fortuna. Der Gebäudekomplex wurde nach der Göttin des Glücks „Fortuna“ (Gasthaus Fortuna) benannt. 50 Pferde konnten in einem zum Hof hin offenen Unterstand untergebracht werden. Links vom Eingang befand sich das Restaurant für die Gäste, rechts das Kaffeehaus mit Billardzimmer. Später wurde auch die Straße, in der sich das Gasthaus befindet, nach der Glücksgöttin benannt (Fortuna utca). Unter den Budaer Gasthäusern war Fortuna das eleganteste, niveauvollste, das Vorbild.

Im Gasthaus Fortuna stiegen viele berühmte Persönlichkeiten ab, die das damalige kulturelle Leben repräsentierten. Im Jahre 1835 konnte man hier den türkischen Botschafter und seine 32 Begleiter begrüßen. 1837 waren Erzherzog Ferdinand und seine Gefolgschaft die illusteren Gäste des Gasthauses Fortuna. 1848 wurde das Gebäude von Freiheitskämpfern mit Kanonen beschossen, da General Hentz sich hier versteckte. Eine der Kanonenkugeln kann heute noch in der Hofwand besichtigt werden. Anfang des 19. Jahrhunderts galt das Gasthaus Fortuna als erste Adresse in Buda. Gleichzeitig wurde es zum Treffpunkt der geistigen Elite: Hier trafen sich die ungarischen Jakobiner. Ende des 19. Jahrhunderts wurde in dem Gebäude eine Zeichenschule untergebracht, später ein Gerichtshof, anschließend Wohnungen. In der Zeit von 1966-2004 übernahm das Ungarisches Museum für Handel und Tourismus. das Gebäude.

Ab 2006 beherbergt das vollständig renovierte Gebäude 26 luxuriöse Suiten, ein exklusives Restaurant und Café, zwei barocke Veranstaltungssäle, einen mittelalterlichen Weinkeller sowie, einen stimmungsvollen Innenhof.