Heiliger Georg Residenz Budapest UngarnSt. George Residenz
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Adresse: H-1014 Budapest,
Fortuna utca 4.
Tel.:+361 393 5700
Fax: +361 393 5705
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Erleben Sie die Gesichte! - Empire-stil Suite zum Zimmerpreis. - St. George Hotel*****

Geschichtsträchtige Vergangenheit

Von 1311 bis heute

Dokumente aus dem Jahre 1311 weisen das Hotel & Residence St. George als vollständige Rekonstruktion des auf mittelalterlichen Grundsteinen erbauten barocken Eckhauses des ehemaligen Gasthauses Fortuna aus. Bei der Sanierung des Gebäudes wurden sowohl den strengen Auflagen des Amtes für Denkmalpflege als auch den modernen Standards und dem Komfort des 21. Jahrhunderts Rechnung getragen.
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Dokumente aus dem Jahre 1310 weisen das Hotel & Residence St. George als vollständige Rekonstruktion des auf mittelalterlichen Grundsteinen erbauten barocken Eckhauses des ehemaligen Gasthauses Fortuna aus. Bei der Sanierung des Gebäudes wurden sowohl den strengen Auflagen des Amtes für Denkmalpflege als auch den modernen Standards und dem Komfort des 21. Jahrhunderts Rechnung getragen. 

Das ehemalige Gebäude des Gasthauses Fortuna besteht aus 3 mittelalterlichen, denkmalgeschützten Häusern, die eine außergewöhnlich stimmungsvolle Einheit bilden.
Einer der ersten bekannten Eigentümer des an der Südseite der Fortuna utca und Fortuna köz stehenden Hauses war im Jahre 1392 der Schatzmeister Miklós Kanizsai. Der nördliche Teil war in den Jahren 1438 und 1488 das Eigentum eines Tischlers namens István. Im Jahre 1464 kaufte der Pétervárader Abt Péter eines der Gebäude für 600 Forint. 

Wie aus alten Karten und Registereintragungen hervorgeht, bestand die Immobilie seit dem Mittelalter aus drei Gebäuden. Bei der Rückeroberung der Budaer Burg im Jahre 1686 erwiesen sich alle drei mittelalterlichen Gebäude als beschädigt, aber bewohnbar. Ab 1696 bildeten aber nur die beiden südlichen Gebäude wieder eine Einheit.

1777 wurde das Gebäude Eigentum der von Nagyszombat (heute in der Slowakei) nach Buda verlegten Universität. Später diente es als Stadthalteramt. 1783 wurden die staatlichen Behörden von Preslau (heute: Bratislava/ Slowakei) nach Buda verlegt. Da das einzige Gasthaus („Roter Igel“) in der Burg zu klein und nicht zeitgemäß war, forderte die Budaer Stadtverwaltung den Eigentümer des Roten Igels auf, das Gasthausgebäude zu erweitern. Dieser konnte oder wollte der Aufforderung nicht Genüge leisten. Die Stadt sah sich deshalb 1784 gezwungen, ein anderes Gebäude zu erwerben und umzugestalten. Die Wahl fiel auf den Gebäudekomplex, der heute unser Gasthaus beherbergt. Vermutlich stammt die spätbarocke Front unseres Hauses aus in dieser Zeit. Man schuf ein Gasthaus, ein Restaurant und ein Kaffeehaus und benannte den Gebäudekomplex nach der Göttin des Glücks „Fortuna“ (Gasthaus Fortuna). Später wurde auch die Straße, in der sich das Gasthaus auch heute noch befindet nach der Glücksgöttin benannt ( Fortuna utca).

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Das Gasthaus und sein Gebäude wurden zu einer der Sehenswürdigkeit Budas. Das Gasthaus hatte im Erdgeschoss drei Zimmer zur Straße und eines zum Hof. Auf der Etage befanden sich 16 Zimmer zur Straße und 6 zum Hof. 40 Pferde und 4 Kutschen konnten in einem zum Hof hin offenen Unterstand platziert werden. Links vom Eingang befand sich das Restaurant auf die Gäste, rechts das Kaffeehaus mit Billardzimmer.

Über die Zeit der Napoleonischen Kriege schrieb György Gaál im Jahre 1803: „Im Kaffeehaus Fortuna wird viel gewürfelt - so können wir sagen, dass die reichen Leute sich in Buda treffen, auch wenn viele über schlechte Zeiten, hohe Preise und furchtbare Zustände klagen.“ Das Gasthaus Fortuna war zu jener Zeit ein Treffpunkt der reichen Budaer Gesellschaft. Man würfelte oder spielte Karten und Billard. Im großen Saal wurden gelegentlich Theaterstücke aufgeführt. 

Zwei Küchen sorgten für das leibliche Wohl der Gäste. Man servierte fünfgängige Mittag- und opulente Abendessen. Die Küche des Gasthauses wurde in der Presse immer wieder gepriesen. 

Im Gasthaus Fortuna stiegen viele berühmte Persönlichkeiten ab, die das damalige kulturelle Leben repräsentierten. Im Jahre 1835 konnte man hier den türkischen Botschafter und seine 32 Begleiter begrüßen. 1837 waren Erzherzog Ferdinand und seine Gefolgschaft die illusteren Gäste des Gasthauses Fortuna. 1848 wurde das Gebäude von Freiheitskämpfern mit Kanonen beschossen, da General Hentzi sich hier versteckte. Eine der Kanonenkugeln kann heute noch in der Hofwand besichtigt werden..

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Ende des 18. Jahrhunderts / Anfang des 19. Jahrhunderts galt das Gasthaus Fortuna als erste Adresse in Buda. Gleichzeitig wurde es zum Treffpunkt der geistigen Elite: Hier trafen sich die ungarischen Jakobiner. 

Ende des 19. Jahrhunderts wurde in dem Gebäude eine Zeichenschule untergebracht, später ein Gerichtshof, anschließend Wohnungen. Die Umbauarbeiten wurden nach den Plänen das Budaer Baumeisters Lajos Kimnach durchgeführt. (Er baute auch die damalige Evangelische Kirche am Dísz tér.) 

Im Jahre 1871 verkaufte die Stadt Buda das Gebäude den Königlichen Budaer Gerichtshof. Wie man den bis heute erhaltenen Plänen entnehmen kann, wurde der Architekt Húgó Máltás (seit 1853 Zeichenlehrer in Buda und gleichzeitig einer der besten Architekten seiner Zeit.) mit dem Umbau beauftragt. Das Kaffeehaus im Erdgeschoss wurde weiterhin betrieben. Es verfügte über zwei Räume mit 18 Tischen, 61 Stühlen, einem Billardtisch, Schachbrettern, Dominospielen und 18 Zeitungshaltern. 
Im Jahre 1876 bezog die Königliche Staatsanwaltschaft das Gebäude und ein Gefängnis wurde eingerichtet. Das Gasthaus Fortuna war an seinem geschichtlichen Tiefpunkt angelangt. In den 1890er Jahren war das Ministerium für Finanzwesen, später das Königliche Verwaltungsgericht im ehemaligen Gasthaus untergebracht.

Im Jahre 1940 wurde der Ungarische Fiskus Eigentümer des Anwesens. Im II. Weltkrieg wurde das Gebäude stark zerstört und musste 1959 saniert werden. Nachdem das Gebäude in den 50er und 60er Jahren zweimal den Besitzer gewechselt hatte, übernahm in der Zeit von 1966- 2004 das Ungarische Handels- und Gastwirtschaftsmuseum das Gebäude.

Das 700 Jahre alte Gebäude- und  über 200-jährige Hotelensemble darf sich als ältestes Gasthaus Budapests bezeichnen. Diesem Titel verdanken wir unsere Mitgliedschaft in der europäischen Vereinigung der Historic Hotels of Europe und im Ungarischen Schlosshotelverband..

(Unser Dank gilt Dr. Judit Janotti und Noémi Saly
für die Details zur Geschichte des Gasthauses Fortuna)

Denkmalpflege

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Nach der vollständigen Rekonstruktion wurde im Jahre 2004 damit begonnen, das in den letzten Jahrzehnten als Museum oder Büro genutzte Gebäudeensemble wieder in seine ursprüngliche Funktion als Hotel und Restaurant umzuwandeln. 

Es gelang dem neuen Eigentümer, die einzigartige Patina und Ausstrahlung des historischen Gebäudes zu erhalten und gleichzeitig den technischen Errungenschaften des 21. Jahrhunderts und den hohen Komfortansprüchen seiner Hotel- und Restaurantgäste Rechnung zu tragen. Bei den sorgfältigen Sanierungs- und Restaurationsarbeiten stützten sich Investor und Architekt vor allem auf Aussehen und Struktur des Ensembles im 18. Jahrhundert, ohne dabei von Hugó Mátltás verwirklichte architektonische Details zu vernachlässigen.

Heute beherbergt das vollständig renovierte Gebäude 26 luxuriöse Suiten, einen Rezeptionsbereich, die für den Hotelbetrieb erforderlichen Diensträume und im Erdgeschoss, rechts und links des Eingangsbereiches, ein exklusives Restaurant und Café, einen Veranstaltungssaal, sowie einen mittelalterlichen Weinkeller.

Durch ein gewölbtes Eingangsportal an der Frontseite des einstöckigen Ensembles gelangt der Hotelgast vorbei an den gastronomischen Einrichtungen im Erdgeschoss über ein elegantes, barockes Treppenhaus in die obere Etage. Die Suiten sind im Flügel zum Innenhof, in der oberen Etage und im Dachgeschoss des Hotels untergebracht. 

Der Eingangsbereich wurde teilweise mit einer Glaswand versehen, hinter der sich die Rezeption und der Eingang zu einem pittoresken Innenhof befindet, über den man sowohl die Suiten des Innenhofflügels als auch die Suiten im Dachgeschoss erreicht.

Das spätbarocke Gebäudeensemble gilt aufgrund seiner steinernen Fensterrahmen und seines sandgelben und ziegelroten Anstrichs als eines der schönsten Gebäude der Straße.

Auch das Hotelinnere hat viele illustre Besonderheiten aufzuweisen: Wandmalereien, Fresken, gotische Sitzkammern, Öfen, barockes Dachwerk und ein mittelalterlicher Weinkeller, bei deren Restaurierung größte Sorgfalt verwendet wurde. Die großartigen Ergebnisse der Restaurierungsarbeiten wurden u. a. auch im ungarischen Fernsehen gewürdigt (Ráday Mihály: Unokáink sem fogják látni c. műsorában)

Bei Rekonstruktionsarbeiten im Erdgeschoss fand man wertvolle, aus dem späten 18. Jahrhundert stammende Wandmalereien des Spätbarocks, die den Malern József Schöfft und József Serovics zugeschrieben werden.

An der südlichen Seite des Eingangportals schmücken ornamentale Kranzmotive, in den Ecken mit Akanthus verzierte Widderköpfe die Wände. Die Gurtbögen sind durch Münzreihen plastisch hervorgehoben. Die verspiegelten Seitenwände sind mit Rankenmotiven verziert. Hier entstand das hoteleigene Restaurant, dessen einzigartige barocke Einrichtung durch aus dem 19. Jahrhundert stammende Kachelöfen unterstrichen wird. 

An der nördlichen Seite des Eingangportals befand sich das ehemalige Kaffeehaus des Gasthauses Fortuna, dessen Räumlichkeiten damals wie heute mit seltenen asiatischen Motiven bemalt sind. So zieren exotische Pflanzen, Kakteen, Bambusse, fernöstliche Bäume und Vögel die Wände des auch heute wieder als Café und Restaurant dienenden Saals. Im Untergeschoss befindet sich der mittelalterliche Weinkeller mit Bar und einem Zigarrenzimmer mit Kamin.

Vom Eingangsbereich gelangen wir über ein großzügig angelegtes barockes Treppenhaus in die obere Etage, die ein freigelegtes, barockes Dachwerk schmückt, das vollständig restauriert werden konnte.

Auf den Fluren sind die alten Kaminöffnungen der ehemaligen Gästezimmer erhalten. Mittelalterliche Überbleibsel sind die Ecksteine der Fassade, die Sitzkammern, die Kellerbögen, sowie die nördliche Trennwand mit den Steinkonsolen im Obergeschoss.

Das Gebäudeensemble umschließt einen Innenhof, auf den man von allen Suiten Ausblick hat. Bei der Gestaltung des Innenhofes wurde auf den Erhalt und die Gestaltung von Grünflächen besonderen Wert gelegt. Der ganze Stolz des Hotels ist der Erhalt des alten Kastanienbaumes als auch der zwei über zweihundertjährigen Weinreben, die den Innenhof schmücken. Schmale Ziegelsteinpfade führen durch den begrünten Innenhof, der mit einer gemütlichen Abendbeleuchtung ausgestattet ist.


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plans for the inner courtyard
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inner courtyard in real life

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